Information

 

mk-motion für EMV-Labore / Prüfdienstleister

Jeden Tag ein anderer Prüfling, andere Kundenanforderungen, andere Bewertungskriterien. mk-motion passt sich an – mit gespeicherten Profilen, schnellem Setup und offenen Schnittstellen für jede Laborinfrastruktur.

Die Herausforderung

Im Dienstleistungslabor wechseln Prüflinge und Kundenanforderungen täglich. Morgens ein Steuergerät mit drei LEDs und einer 7-Segment-Anzeige, nachmittags ein Industriepanel mit TFT-Display, am nächsten Tag ein Medizingerät mit spezifischen Grenzwerten. Jeder Kunde bringt eigene Bewertungskriterien mit – und erwartet reproduzierbare Ergebnisse, wenn der gleiche Prüfling zur Nachprüfung kommt. Zudem steigen die Erwartungen an die Dokumentation stetig, selbst wenn die Norm es nicht explizit vorschreibt. mk-motion erleichtert die Dokumentation spürbar – ein Plus für den Kunden, eine Absicherung für den Dienstleister.

Häufig stehen zusätzlich Kundenmessgeräte in der Kammer, die keine externe Schnittstelle haben, oder für die es keine Durchführungen gibt – eine Pegelanzeige, ein Manometer, ein Prozessregler. Deren Anzeigewerte können ebenfalls überwacht und dokumentiert werden, bisher manuell durch den Testingenieur.

Funktionskriterien bewerten – systematisch statt aus dem Gedächtnis

Bei Störfestigkeitsprüfungen muss der Testingenieur das Betriebsverhalten des Prüflings beobachten und einem Funktionskriterium zuordnen – ob bei den kontinuierlichen Tests nach EN 61000-4-3 und -4-6, bei denen sich Abweichungen frequenz- oder pegelabhängig zeigen können, oder bei transienten Belastungen nach EN 61000-4-2, -4-4 und -4-5, bei denen die Reaktion des Prüflings innerhalb von Sekundenbruchteilen auftritt.

Kriterium A – keine Beeinträchtigung während der Störung. Kriterium B – vorübergehende Abweichung, die sich nach Ende der Störung selbstständig zurückbildet. Kriterium C – Abweichung, die einen manuellen Eingriff erfordert. Diese Bewertung trifft der Ingenieur - mk-motion liefert ihm die Datengrundlage dafür.

Bei den kontinuierlichen Tests über den gesamten Frequenz- oder Pegelbereich erfasst mk-motion Abweichungen framegenau und dokumentiert sie mit dem exakten Testpunkt. Die entscheidende Frage – hat sich der Prüfling nach Ende der Störung selbst erholt oder nicht – lässt sich anhand der aufgezeichneten Daten und Videoclips im Nachgang objektiv nachvollziehen, statt auf die Erinnerung des Ingenieurs angewiesen zu sein.

Was mk-motion hier leistet

Vorkonfigurierte Templates für den schnellen Einstieg. Für die gängigsten Überwachungsaufgaben – LED-Farbwechsel, Displaystörung, Helligkeitsüberwachung und weitere – liefert mk-motion fertige Pipeline-Konfigurationen. ROIs positionieren, Schwellwerte anpassen, fertig.

Profile speichern und wiederherstellen. Das komplette Setup – Kameraperspektiven, ROI-Positionen, Pipeline-Konfigurationen und Schwellwerte – wird als Profil gespeichert. Kommt der Prüfling in drei Wochen zur Nachprüfung, laden Sie das Profil und sind in kürzester Zeit messbereit. Identische Überwachungskriterien, reproduzierbare Ergebnisse.

OCR und Gauge-Reader lesen Messgeräte ohne Schnittstelle. Die Kamera auf das Kundenmessgerät in der Kammer richten, ROI auf die Anzeige legen, OCR Numerics aktiviert – mk-motion liest den Zahlenwert und macht ihn in der Pipeline auswertbar. 7-Segment, 14-Segment und Dot-Matrix speziell trainiert.

Offene Schnittstellen, keine Abhängigkeit. Egal welche EMV-Testsoftware in Ihrem Labor läuft – mk-motion kann über TCP/IP als Datenquelle und Monitoring-Instrument eingebunden werden. Kompatibel mit R&S ELEKTRA, EMC32, BatEMC, Radimation und kundenspezifischen Lösungen, dank offener, dokumentierter Schnittstelle. Bidirektional – Sie können mk-motion aus der Software heraus fernsteuern. Sie behalten Ihre bestehende Infrastruktur und automatisieren Ihre Abläufe weiter.

Unterschiedliche Videoquellen. mk-motion ist optimiert für mk-messtechnik EMV-Kameras und spielt seine Stärken im Verbund voll aus, funktioniert aber auch mit jeder anderen HDMI-, IP- (RTSP-Protkoll) oder USB-Kamera. Bestehende Kamerainfrastruktur kann weiterverwendet werden.

Fortlaufendes Logging für den Prüfbericht. Alle ROI-Signalverläufe werden in einer Datenbankdatei geloggt und sind als CSV exportierbar. In Kombination mit den Testparametern aus der EMV-Software entsteht eine strukturierte Datenbasis für die Berichtserstellung, samt Video, an einem Ort. Bei Rückfragen des Kunden liegt eine objektive Dokumentation vor – was hat der Prüfling wann gezeigt, bei welcher Testkondition.