mk-motion in der Fahrzeugentwicklung
Kombiinstrument, Head-Unit, Blinker, Scheinwerfer, Aktoren – mehrere Kameras, synchrone Aufzeichnung. mk-motion entlastet bei stundenlangen Immunity-Sweeps: Auffälligkeiten werden automatisch erfasst und den Testparametern zugeordnet.
Die Herausforderung
Ein typischer Immunity-Sweep nach ISO 11452 oder herstellerspezifischen Normen läuft über mehrere Stunden – Frequenz für Frequenz, Pegel für Pegel, für verschiedene Betriebszustände. Gleichzeitig müssen Kombiinstrument, Head-Unit, Außenbeleuchtung, Scheibenwischer und weitere Aktoren überwacht werden. Kein Testingenieur kann das alles über die volle Testdauer zuverlässig im Blick behalten.
Erschwerend kommt hinzu: Viele Fehlerbilder sind subtil und kurzlebig. Ein Display, das für 200 ms einfriert. Ein Blinker, der einen Zyklus überspringt. Eine Kontrollleuchte, die kurz aufflackert. Wird die Abweichung nicht im Moment des Auftretens erfasst und der exakten Frequenz zugeordnet, ist er für die Entwicklung kaum reproduzierbar.
Was mk-motion hier leistet
16 Kameras, ein synchrones Protokoll. Kombiinstrument, Head-Unit, Heckleuchtengruppe, Gesamtansicht – vier HD-Streams, oder 16 Streams bei 540p mit Hardware-Merging werden gleichzeitig aufgezeichnet und analysiert. Kein Umschalten, kein Verpassen.
Blinkerfrequenz, Nadelstellung, Displayinhalt – alles in einer Auswertung. Perioden- und Referenzsignalmessung überwacht Blinker. Gauge-Erkennung liest analoge Instrumente. Differenzbild erkennt Displaystörungen. OCR liest Text, oder Zahlenwerte. Für alle typischen Szenarien existieren Pipelineblöcke, die den Ingenieur bei der Auswertung unterstützen. Jedes ROI hat seine eigene Pipeline, passend zum überwachten Element.
Combiner für komplexe Bewertungen. Alarm nur wenn die Tachonadel zuckt UND die LED betroffen ist? Alarm unterdrücken, wenn ein bestimmter Betriebszustand aktiv ist? Der Combiner verknüpft ROI-Ergebnisse logisch – ohne externes Scripting, es sei denn, Sie wollen es.
Auffälligkeiten werden automatisch den Testparametern zugeordnet. Die EMV-Testsoftware übergibt Frequenz, Pegel und Modulation in Echtzeit. Jeder Alarm im Log kann der exakten Testkondition zugeordnet werden – der Entwickler kann sie gezielt reproduzieren.
Stundenlange Tests, lückenlose Dokumentation. Triggered Recording mit Pre-Buffer speichert nur die relevanten Sequenzen. Am Ende des Testtages: Eine strukturierte Event-Liste statt Stunden an Rohmaterial – als Grundlage für die Bewertung durch den Ingenieur.
